Belege statt Absichtserklärungen. Diese Seite nennt Betreiberin, Standorte, Aufbewahrungsfristen, Subprozessoren und den Weg, auf dem Daten den Hub wieder verlassen.
Wer den Hub betreibt
Innovationspark Zürich AG betreibt den Hub. Entwicklung und Wartung: Catarci Engineering, Zug. Verantwortlich für die Daten im Sinne des revDSG ist der Innovationspark Zürich. Die Entwicklung arbeitet auftragsbearbeitend und greift nur zur Fehlerbehebung auf Produktivdaten zu, protokolliert und auf Anweisung.
Über das bestehende Microsoft Entra ID des Innovationsparks (SSO). Der Hub speichert keine Passwörter.
Austritt
Wer das Unternehmen verlässt, verliert den Zugang zum Hub im selben Moment wie den zu Outlook — deaktiviert die IT das Konto, ist auch der Hub zu.
Hosting
Applikation
Vercel, Region Zürich (zrh1). Auslieferung ausschliesslich aus Schweizer Rechenzentren.
Datenbank und Dateien
Supabase, Region Zürich (eu-central-2), betrieben in einem Schweizer Rechenzentrum.
Backups
Tägliches Vollbackup, Aufbewahrung 30 Tage, Ablage in derselben Schweizer Region. Kein Transfer in Drittstaaten.
Verschlüsselung
Transport über TLS, Speicherung verschlüsselt auf Ebene der Datenträger. Kein Zugriff für Dritte ohne Auftrag des Innovationsparks.
Aufbewahrung pro Datenart
Beiträge im Newsfeed
Bleiben bis zur Löschung durch die Autorin, danach sofort entfernt.
Chatnachrichten
Bleiben im Hub gespeichert, solange beide Konten bestehen. Löschung auf Anfrage, kein Export an Dritte.
Buchungen
24 Monate, danach nur noch als anonyme Belegungszahl für die Auslastung.
Tickets und Anmeldungen
10 Jahre, weil Zahlungsbelege der Aufbewahrungspflicht nach OR 958f unterliegen.
Freigabe-Entscheide
10 Jahre im fortlaufenden Protokoll. Einträge werden nur angehängt, nie geändert oder gelöscht, weil sie belegen, wer eine Testfläche wann freigegeben hat.
Login-Protokolle
90 Tage, danach automatisch gelöscht.
Subprozessoren
VercelHosting der ApplikationRegion Zürich, Schweiz
Datatrans AGZahlungsabwicklung für TicketsZürich, Schweiz
InfomaniakVersand von Bestätigungs- und ErinnerungsmailsGenf, Schweiz
Kartendaten werden ausschliesslich bei Datatrans erfasst und verarbeitet. Der Hub speichert weder Kartennummer noch Prüfziffer, sondern nur die Referenz der Zahlung.
Wenn eine Firma den Park verlässt
1. Die Betriebsleitung setzt die Firma auf ausgezogen. Die Konten der Mitarbeitenden verlieren sofort den Zugang.
2. Die Firma erhält innert 30 Tagen einen Export ihrer Inhalte: Profile, Beiträge, Projekte, Buchungen, als maschinenlesbare Datei.
3. Nach 90 Tagen werden Profile, Beiträge und Chatnachrichten gelöscht. Buchungen bleiben als anonyme Belegungszahl bestehen, Rechnungsbelege bleiben aufgrund der gesetzlichen Frist erhalten.
4. Beiträge in fremden Projekten werden anonymisiert, statt sie zu entfernen, damit die Projekthistorie des Parks nicht zerfällt.
Was passiert, wenn die Entwicklung ausfällt
Der Hub wird von einer kleinen Entwicklung betreut, deshalb gehört die Antwort auf diese Frage in das Produkt und nicht in eine Offerte.
Quellcode: liegt in einem Repository, auf das der Innovationspark Zürich Vollzugriff hat. Bei Vertragsende geht das Repository in sein Eigentum über, ohne weitere Bedingung.
Betrieb: Hosting-, Datenbank- und Mailkonten laufen auf den Innovationspark Zürich, nicht auf die Entwicklung. Ein Ausfall der Entwicklung stoppt den Betrieb nicht.
Dokumentation: Deployment, Datenmodell und Migrationen sind im Repository beschrieben, sodass eine dritte Firma die Wartung übernehmen kann.
Daten: gehören dem Innovationspark. Ein vollständiger Export der Datenbank ist jederzeit ohne Mitwirkung der Entwicklung möglich.
Rechte der Mitglieder
Das Auskunftsrecht nach revDSG ist im Produkt umgesetzt: jedes Mitglied sieht unter Datenauskunft im eigenen Profil, welche Daten über es gespeichert sind und wer sie sieht, und kann sich aus dem Verzeichnis entfernen. Wer was sieht, steht auf Wer sieht was. Wie das Matchmaking rechnet, steht auf So rechnet das Matching.
Sicherheitsposition
Zugriff nur für angemeldete Mitglieder, Anmeldung über Einmalcode an die Firmenadresse, keine Passwörter im Umlauf.
Berechtigungen werden serverseitig geprüft, nicht im Browser entschieden.
Änderungen an Freigaben und Rollen werden protokolliert, das Protokoll ist nur lesbar, nicht änderbar.
Abhängigkeiten werden automatisiert auf bekannte Schwachstellen geprüft, Sicherheitsupdates innert 7 Tagen eingespielt.
Es wird keine Zertifizierung behauptet. Der Hub ist nicht nach ISO 27001 zertifiziert, und eine solche Zertifizierung ist für den Betrieb dieser Plattform auch nicht vorgesehen. Was oben steht, ist prüfbar, mehr wird nicht versprochen.
Prototyp-Hinweis: Standorte, Fristen und Subprozessoren beschreiben den vorgesehenen Betrieb der Pitch-Version. Verbindlich werden sie mit dem Bearbeitungsvertrag zwischen Innovationspark und Entwicklung.